
Ein Future Type Beat zeichnet sich aus durch einen dunklen Piano- oder Strings-Loop, eine verzerrte 808 und Hi-Hats, die den Bounce tragen.
Du brauchst keinen fertigen Beat, um anzufangen. Die Future Loops stehen in Schritt 1 und noch mal unten, direkt zum Anhören.
Die meisten Beats liegen bei 124 bis 150 BPM, 140 ist der häufigste Wert. Die Alben selbst streuen von etwa 105 bis 170.
Die Tonart ist Moll, am häufigsten h-Moll, f-Moll oder c-Moll. Die dunkle Spannung kommt aus Halbtonschritten im Akkord.
Die Loops in Schritt 1 kannst du direkt anhören, die mp3 ist kostenlos. Danach gehst du die sechs Schritte durch.
Die 808 ist in fünf von sechs Tutorials dieselbe: Spins. Stell sie auf Cut Itself, damit sich die Töne nicht überlagern, schalte im Kanal Clip und Boost dazu und fahre den Pegel hoch. Dieser verzerrte Druck ist der Sound, keine lange Effektkette.
Auf Zwei und Vier liegt eine Snare, kein weicher Clap. Eine Beef-Snare kommt den Platten am nächsten, eine Rari-Snare ist die Southside-Signatur. Daneben ein bis zwei Counter-Snares, eine zur Seite gepannt und leiser, an einer einzigen Stelle versetzt, damit der Loop nicht starr klingt.
Die Hi-Hats sind ein Two-Step und bewusst nicht kompliziert. Nimm einzelne Hats wieder heraus und setz die Open Hat genau in die Lücke. Die Hold-Envelope ganz nach oben, dann schneidet die Open Hat dort ab, wo du willst.
Der Kick liegt leise unter der 808, nicht daneben. Die tiefe Ebene gehört allein der 808, schneide dafür vorher allen Melodiespuren die Tiefen weg.
Für die Melodie: ein dunkles, trockenes Piano, Strings in zwei Lagen (eine gestrichen, eine Tremolo, gegeneinander gepannt), ein Choir darunter und Bells, die das Piano öffnen. Ein Producer zählt am Ende zwölf bis dreizehn Sounds im ganzen Beat, und genau das ist der Punkt.
16 Takte als Hook, dann dasselbe als Verse, mit einer Spur komplett raus und einem vereinfachten 808-Muster.
Eine Bridge mit echtem Wechsel: anderer Choir, Strings-Ensemble, gedehnte Akkorde. Zurück in den Hook kommen die Drums bewusst einen Takt später, das ist der Griff, der in mehreren Videos als Metro-typisch beschrieben wird.
Die aktuelle Variante ist ein Beat Switch. Die erste Hälfte läuft mit Halftime, in der zweiten schaltest du Halftime per Automation ab, wodurch alles doppelt so schnell wirkt, und die Drums wechseln mit: andere Hats mit mehr Lücken, ein Clap dazu, eine zweite verzerrte 808, eine Snare obendrauf. Dazwischen steht ein tief gepitchter Synthbass als Übergang.
Die Lage des Loops ist nicht gesetzt. Ein bis zwei Halbtöne ändern die ganze Stimmung.
Nach oben klingt das Piano dünner und kälter, nach unten schwerer und dunkler.
Die Tonart wandert mit, die 808 ziehst du danach auf den neuen Grundton. Eine um eine Oktave hochgepitchte Kopie gibt Textur.
Zu viel übereinander. Zwölf bis dreizehn Sounds tragen einen ganzen Beat, jede weitere Ebene nimmt danach nur Platz weg.
Zu melodisch. Ohne Halbtonreibung klingt der Loop nett statt dunkel, setz also einen Spannungston zwischen die Akkorde.
Nur andere Type Beats als Vorlage. Die sind auf Rappbarkeit gebaut, die Platten klingen anders. Hör erst das Album.
Fünf der sechs Tutorials laufen in FL Studio, eines macht den ganzen Beat mit Stock-Plugins und ohne einen einzigen Effekt. Nichts an den Schritten oben hängt an der DAW: du brauchst einen Sampler für die 808, einen EQ und ein Reverb.
FL Studio: Die 808 in einen Sampler-Kanal mit Cut Itself, Clip und Boost in den Kanaleffekten. Hats und Rolls mit dem Paintbrush-Werkzeug malen statt auswählen und zerschneiden. Halftime als Effekt auf den Melodie-Bus, dann lässt es sich für den Beat Switch wieder wegautomatisieren.
Logic: Quick Sampler für die 808, auf Mono gestellt, damit sich die Töne nicht überlagern, und in der Amp-Envelope den Hold hochziehen. Step Sequencer für die Hats, und einen Bus für alle Melodiespuren mit Channel EQ gegen die Tiefen plus Reverb. Damit ist jeder Schritt oben abgedeckt.
Jeder Loop hier ist von Hand eingespielt, ohne KI, und als mp3 kostenlos.
Such dir einen Loop aus und zieh ihn in deine DAW. 808 drunter, Clap drauf, dein erster Future Beat steht.
Alle Future LoopsWeitere Anleitungen: Wie du einen Rod Wave Type Beat machst (+ kostenlose Loops) · Wie du einen Gunna Type Beat machst (+ kostenlose Loops) · Wie du einen Ken Carson Type Beat machst (+ kostenlose Loops)
124 bis 150 BPM, 140 ist der häufigste Wert. Die Alben selbst gehen von etwa 105 bis 170 BPM.
Moll, am häufigsten h-Moll, f-Moll oder c-Moll. Am einfachsten nimmst du die Tonart deines Loops.
Dunkles Piano oder Strings für die Melodie, dazu Choir, Bells oder Brass als Ebene. Darunter eine 808, Hi-Hats und eine harte Snare.
Jede. Du brauchst einen Sampler für die 808, einen EQ und einen Hall, mehr nicht.
Ja, und es ist ein eigener Schritt: die ganze Melodiegruppe ein bis zwei Halbtöne verschieben. Die 808 muss danach mit.
Ja, jeder Loop ist eine kostenlose mp3. Royalty-free ist er nicht: kommerziell gilt 50/50 mit NDA Company.
Royalty-free sind sie nicht. Bei kommerzieller Veröffentlichung gilt 50/50 mit NDA Company. Lizenzbedingungen
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