
Aktualisiert am 03.10.2026
Ein Yeat Type Beat zeichnet sich aus durch einen glasigen Synth mit Glide, zwei oder drei 808s darunter und eine Bell auf jedem zweiten Hi-Hat.
Du brauchst keinen fertigen Beat, um anzufangen. Die Yeat Loops stehen in Schritt 1 und noch mal unten, direkt zum Anhören.
Die meisten Beats liegen bei 140 bis 150 BPM, 145 ist der Wert, den zwei Tutorials unabhängig voneinander setzen. Nach oben geht es bis 160.
Die Tonart ist Moll, oft d-Moll, h-Moll oder cis-Moll. Bau die Akkorde aus Grundton und Quinte und lass die Mittelstimme weg.
Die Loops in Schritt 1 kannst du direkt anhören, die mp3 ist kostenlos. Danach gehst du die sechs Schritte durch.
Synthetic, der für Yeat produziert, baut erst die kompletten Drums und danach die Melodie. Hier läuft es umgekehrt, weil der Loop schon da ist.
Nicht eine 808, sondern zwei bis drei gleichzeitig. Eine lange verzerrte als Träger, eine kurze harte für die Akzente, dazu eine Sub-808, um mehrere Oktaven hochgepitcht und daruntergemischt. Jede einzelne muss auf Cut Itself stehen und in der Polyphonie begrenzt sein, sonst kämpfen sie gegeneinander und unten wird es matschig.
Envelope bei jeder 808: Hold ganz nach oben, alles andere auf null. Dann hört der Ton genau dort auf, wo du sein Ende hinlegst, und das ist der ganze Trick.
Die Bell ist die Signatur. Auf den Grundton gestimmt, auf jeden zweiten Hi-Hat-Schlag. Dieser eine Griff macht aus einem Trap-Beat einen Yeat-Beat, entstanden ist er aus einem Vorschlag beim Song Yaya.
Die Hi-Hats fangen als Triolen an, das ist der Bounce. Darunter ein zweiter Hat-Sound als durchgehender schneller Roll mit bewusst ungleichmäßiger Velocity. Panning, Velocity und leicht die Tonhöhe in einem Schritt randomisieren, damit nichts gerade klingt.
Clap auf Zwei und Vier, und hier gehen die Tutorials auseinander: entweder ein ganz normaler unauffälliger, oder zwei geschichtete, einer tief und einer hoch, damit er hart schlägt. Kick zuletzt und sparsam, in ganzen Abschnitten gemutet, weil unten schon mehrere 808s liegen.
Für die Melodie reicht ein glasiger oder gleitender Synth. Serum wird in vier Videos genannt, Vital ist die kostenlose Alternative. Ein Multiband-Werkzeug wie Shaperbox macht mehr Unterschied als jeder Preset-Ordner.
Der Beat führt über Sound-Wechsel, nicht über neue Melodien. Zwei Muster kommen immer wieder vor.
Erstens Glitches und Stutter: an einer einzelnen Stelle ein kleines Stück herausschneiden, duplizieren und versetzt wieder einsetzen. Vier bis acht Takte Abstand reichen, öfter und es ist keine Überraschung mehr.
Zweitens ein Aufbau, der sehr schlicht anfängt und erst später Elemente dazunimmt. In der Verse eine andere 808 als im Hook, und Passagen, in denen Halftime wieder abgeschaltet wird. Die ersten 8 Takte einfach halten und am Ende von 8 oder 16 Takten mit Rolls und einer Pitch-Automation aufdrehen.
Die Lage des Loops ist nicht gesetzt. Ein paar Halbtöne ändern, wie hart der Synth trifft.
Nach oben wird der Synth schärfer und schneidender, nach unten breiter und träger.
Wenn du pitchst, müssen alle 808s und die Bell mit, sonst kippt die Tonart auseinander.
Eine Melodie-Ebene zu viel. Eine solide Idee reicht, alles danach baut darauf auf.
Melodisch statt dunkel. Die ersten Halbtöne über dem Grundton klingen freundlich, starte deshalb am zweiten Paar.
Zu wenig Zeit im Synth. Der Sound entscheidet mehr als das Muster, bleib also im Plugin, bis er sitzt.
Alle Videos laufen in FL Studio, aber die DAW zählt hier weniger als der Synth und eine einzige Sampler-Einstellung.
FL Studio: jede 808 in einen eigenen Sampler-Kanal, Cut Itself an, Hold-Envelope ganz oben, alles andere auf null. Erst mit einer 808 das Muster finden, dann den Kanal klonen und in der Kopie nur den Sound tauschen. Velocity, Panning und Pitch direkt aus der Piano Roll randomisieren.
Logic: Quick Sampler in Mono für jede 808, Hold in der Amp-Envelope hoch, eine Spur je 808. Step Sequencer für die Triolen-Hats und Humanize für die Velocity. Die Bell im Sampler auf den Grundton stimmen, nicht mit einem Pitch-Plugin, sonst wandert sie beim Transponieren weg.
Jeder Loop hier ist von Hand eingespielt, ohne KI, und als mp3 kostenlos.
Such dir einen Loop aus und zieh ihn in deine DAW. 808 drunter, Clap drauf, dein erster Yeat Beat steht.
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140 bis 150 BPM, 145 ist der häufigste Startwert, nach oben bis 160.
Moll, oft d-Moll, h-Moll oder cis-Moll. Grundton und Quinte reichen als Akkord.
Einen Synth mit Glide für das Lead, zwei oder drei 808s, Triolen-Hats, einen Clap und die Bell.
Jede. Der Synth zählt mehr als die DAW, dazu etwas, womit du den Sound rhythmisch zerschneiden kannst.
Ja. Halftime auf dem Melodie-Bus und eine rückwärts laufende Kopie. Alle 808s und die Bell müssen mit.
Ja, jeder Loop ist eine kostenlose mp3. Royalty-free ist er nicht: kommerziell gilt 50/50 mit NDA Company.
Sie sind nicht royalty-free. In eigenen Beats kostenlos, bei jeder kommerziellen Veröffentlichung gilt 50/50 am Publishing mit NDA Company. Lizenzbedingungen
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